26.- 27. Mai Kingston, Peterborough, Niagarafalls

Der Dauerregen hat aufgehört, aber ab und zu nieselt es noch. Wir fahren von Kingston auf dem Loyalist Parkway an der Küste entlang weiter und machen in Sandbanks PP eine Pause. Gegen Abend sind wir dann in Peterborough, das liegt fast auf der Strecke. An Peterborough geht eine beliebte Kanuwanderstrecke, der Trent-Severn-Waterway vorbei, es gibt eine Schiffshebeanlage 20m hoch (Liftlock) und dann natürlich das „Canadian Canoe Museum“ ein Muss für Canadierfahrer, das Ludwig unbedingt sehen will.

Am nächsten Morgen besuchen wir dann das Kanumuseum, es zeigt die Entwicklung dieser schlanken Boote von den Anfängen, über die Ära des Pelzhandels bis zum heutigen Tag. Ohne diese Kanus wäre die Erforschung Canadas nicht möglich gewesen.

Kurz nach 2 Uhr Nachmittags gibt’s noch einen Kaffee und dann starten wir zur Fahrt nach Niagara Falls durch. Am späten Nachmittag kommen wir an und finden doch tatsächlich einen Parkplatz in der Nähe der Fälle und die Sonne scheint jetzt auch noch! So viel Glück muss man haben. Mit vielen anderen Touristen bewundern wir die Niagarafalls. Sie sind wirklich beeindruckend! Ludwig fotografiert immer noch, deshalb habe ich mich umgezogen (kein Problem wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist) und bin mit unserer Ida zum Laufen. Wer kann schon von sich behaupten entlang der Niagarafälle gejoggt zu sein. Mit einer Abfrischung durch die Gischt. Es hat Spaß gemacht, aber zur Hauptreisezeit wäre es nicht möglich gewesen. Auf dem Parkplatz fragen wir die Kontrolle ob es einen Parkplatz gibt auf dem man übernachten kann. Tatsächlich gibt es in zwei km Entfernung einen RV Parkplatz auf dem wir für eine Nacht bleiben können. Ein riesiger Platz und da stehen nur ein paar einsame Wohnmobile!

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