25. – 27. Juli Kenai, Homer 

Wir nehmen den Sterling Hwy Richtung Homer, biegen aber noch nach Kenai ab. Diese Stadt wurde von Russen gegründet, wir besichtigen die russisch-orthodoxe Kirche.

Dort wo der Kenai River ins Meer mündet, sehen wir ganz, ganz viele Menschen am Strand.

Wir wundern uns, bis wir die Kescher und die Kühlboxen sehen. Es ist Lachssaison und jeder der noch einen Kescher halten kann, ist hier unterwegs um die erlaubten 25 Lachse pro Haushalt plus 10 pro Familienmitglied zu fangen (ernten?).

Wir übernachten beim Wiskey Gulch Campground. Von der Straße geht es steil auf Schotter die Küste runter. Ludwig ist sich sicher dass wir am nächsten Tag wieder hochkommen.

Hat natürlich geklappt, wenn auch erst nach dem zweiten Anlauf. Bis Homer sind es nur noch 15 Meilen. Dort finden wir zufällig einen Farmer´s Market auf dem frisches Gemüse angeboten wird. Es war lustig, man darf sich alles nur anschauen, pünktlich um zwei Uhr wir geläutet, dann erst dürfen die Händler verkaufen. Jetzt stürzen sich alle drauf, wie im Schlußverkauf. Eine Viertelstunde später waren die gelbe Rüben weg, ich hab die letzten bekommen! Ich kaufe auch noch Schnittsalat, Kohlrabi, Rettich, Weißkraut,  eigentlich zu viel, aber alles wird aufgegessen.

Jetzt ist das Wetter wirklich schlecht, man sieht nicht über den Fjord auf die Gletscher, alles ist  im dicken Nebel. Wir bleiben auf dem Homer Spit, einer Landzunge die in die Kachemak Bay reicht. Hier ist der westlichste Punkt unserer Reise.

Am nächsten Tag ist wieder besseres Wetter, wir laufen am Hafenbecken herum, endlich se

he ich einen Seeotter (allerdings nur mit dem Fernglas).  Dann stehen wir am Visitor Center (Internet!),  bummeln etwas unmotiviert durch das Islands & Ocean Center (das aber wirklich gut ist) und fahren zum Aussichtspunkt mit einem tollen Überblick über Homer, den Homer Spit, und die Kachemak Bay. In den Unterlagen über Homer die ich bekommen habe, lese ich dass hier in der Gegend fast alle  Päonien gezüchtet werden, die in USA verkauft werden. Meine Lieblingsblumen!!

Nachdem uns die Ausflüge mit Schiff oder Flugzeug nach Kodiak viel zu teuer waren, fahren wir wieder zurück, wir wollen noch in den Denali NP.

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