27. –  30. Juli  Anchorage, Hatcher Pass

Wir stehen abends an einem idyllischen kleinen See, nur sind da noch zwei weitere Monsterwohnmobile. Wär ja nicht so schlimm, aber die lassen den Generator laufen… wir sitzen draußen und grübeln was man wohl alles in so einem Gefährt dabeihat. Obwohl, da gibt es keine Grundsatzdiskussion um die dritte Jeans, oder ob man noch einen zweiten Ersatzreifen oder doch lieber ein Faltboot mitnehmen sollte. Auch ein Backofen wär nicht schlecht, oder eine Spülmaschine, oder eine… nein, wir sind ganz zufrieden mit unserem Wohnmobil.

Wir bleiben noch einen Tag, wandern, faulenzen, (tut uns richtig gut), wir hören abends die Loons über den See rufen, und dann den Generator vom Nachbarn…

Ganze 17 km fahren wir, dann halten wir beim Russian River. Wir wandern zu den River Falls, wissen aber nicht genau was uns erwartet. Nach ca. 5 km stehen wir vor einem kleinen Wasserfall, eher vielleicht ein Wildwasserbereich. Erst war ich enttäuscht, dann sehen wir die Lachse, die sich den Fluß hochkämpfen. Unglaublich! Da sind doch noch welche den Fischern entkommen!!! Und es ist auch nicht mehr weit bis zum Russian Lake wo sie angeblich laichen.

Wir fahren weiter, halten dann am Portage Glacier in dem Eischollen rumschwimmen sollen. Ludwig behauptet die drei kleinen weißen Flecken am anderen Ende sind welche.

Dann fahren wir bis Anchorage, machen unsere Kisten und den Kühlschrank voll und stellen uns wie schon am Hinweg zu Cabela´s, einem Outdoorladen. Natürlich schauen wir rein. Jetzt weiß ich dass Outdoor in Alaska viel mit Jagen und Fischen zu tun hat und hier gibt es wirklich alles was man dazu braucht. Dann schauen wir noch beim Visitor Center vorbei, wir wollen wissen was in der großen und unserer kleinen Welt passiert ist.

So wird es wieder etwas später und wir fahren nur bis zu den Thunderbird Falls, hier wird das Mittagessen ausgepackt. Jetzt noch ein kurzer Spaziergang gemeinsam mit vielen Ausflüglern (es ist Sonntag). Wir fahren weiter, machen einen kleinen Umweg über den Hatcher Pass, der sich wirklich lohnt. Jetzt sind es noch 135 Meilen bis zum Denali NP, trotzdem beenden wir die heutige Fahrt an einem Flußufer. Wieder mal ein schöner und dazu kostenloser Stellplatz.

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