26. – 28. September Grand Canyon North Rim, Bryce Canyon NP

Wir haben im Kaibab NF übernachtet, und sind am nächsten Morgen dann zum Grand Canyon North Rim gefahren.

Erstmal zur Grand Canyon Lodge, zur Visitorinformation und Kartenmaterial geben lassen. Wir haben uns beim Bright Angel Point abgewechselt, weil da dürfen Hunde nicht mit. Eine tolle Aussicht!!!

Es ziehen Wolken auf. Trotzdem fahren wir etwas später doch noch bis zum Cape Royal, dort ist die schönste Aussicht bei Sonnenuntergang. Vorher halten wir noch beim Point Imperial, dem höchsten Punkt im Nationalpark. Wir sind dort fast auf 2700m, ich merke es wenn ich mich anstrenge.

Pünktlich zum Sonnenuntergang reißen die Wolken doch noch auf und wir können mit ganz wenig anderen Menschen die Abendstimmung genießen.

Der Nachteil ist dass wir fast eine Stunde in der Dunkelheit zurück fahren müssen, was nicht ungefährlich ist weil jetzt viele Tiere unterwegs sind. Wir müssen wieder aus dem Nationalpark raus, auf dem Campingplatz war alles voll. (schon am Vormittag) Bei der ersten Gelegenheit stellen wir uns an den Straßenrand. Es ist bitterkalt (gefühlt) und nachts wache ich auf weil die Kojoten heulen. (gefühlt neben dem Auto) und unser Wachhund gibt keinen Mucks von sich. (Ludwig behauptet die Kojoten waren ganz weit weg)

Die Wolken sind jetzt wieder dichter, es sieht nach Regen aus, deshalb beschließen wir weiterzufahren. Erstmal bis Kanab. Dort wollen wir uns nach einem Permit für die Coyote Buttes North (The Wave!) oder für den Paria Canyon erkundigen. Dass wir das wahrscheinlich nicht bekommen war mir schon klar, aber dass man sich um 8.30 im Visitorcenter eintragen muß und dass dann aus den ca 120 angemeldeten Personen 10 ausgelost werden das ist schon heftig. Wir verzichten.

Kurz vorm Bryce Canyon fängt es zum regnen an, wir beenden unsere Fahrt.

Am nächsten Morgen ist es bewölkt, kein Sonnenschein! Nachdem ich den vollen Parkplatz beim Bryce Canyon gesehen habe wollte ich zuerst gar nicht rein aber dann waren es doch erstaunlich wenige Besucher bei den Viewpoints. Wir haben fast alles angefahren, natürlich den Sunset Point, (man darf diese 0,8 mi sogar mit Hund laufen) den Fairview Point, die Natural Bridge, bis hinter zum Rainbow Point den höchsten Punkt im NP. Wir sind jetzt auf 2778m! Die Felsformationen im Nationalpark sind doch beeindruckend, gut dass wir gefahren sind.

Zum Übernachten stellen wir uns wieder auf den gleichen Platz im Nationalforest. In der Nacht gab es den ersten Frost, draußen liegt Raureif und am Morgen steht eine Kuhherde vor unserem Wohnmobil.

One Response

  1. Christine Tuschner

    Servus Ihr Lieben 🙂 na da habt Ihr ja einiges erlebt….. die Kuhherde irritiert mich aber ein wenig 🙂 Scheinbar hat sich seit dem wir in den USA waren mit dem Permit nichts geändert. Ich finde dass furchtbar, wenn man sich anmelden muss und dann auch noch ausgelost werden soll um sich in der Natur zu bewegen, aber scheinbar ist dies nötig…. wir sind einfach zu viele Leute. Schön von Euch zu hören und das Ihr von den Bränden in Kalifornien weit entfernt seid. Die Bilder sind wunderschön. Hast Du Ludwig überhaupt noch den Überblick über die Vielzahl Deiner Bilder? Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf einen Vortrag von Dir 🙂 Bei uns ist an diesem Wochenende Sonne pur angesagt mit bis zu 20 Grad:) Leider keine Möglichkeit zum Fotografieren 🙁 Die Herbstfarben sind einfach nur toll. Wir wünschen Euch noch eine schöne Zeit und passt auf Euch auf. Ganz liebe Grüße Christine und Karl

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.