Autor: Uschi

Da ich bis heute noch keine Karte mit unserer Reiseroute zustande brachte, hat sich ein Freund zu Hause darangemacht. Anhand unseres Blogs hat er die einzelnen Standorte in Google Maps eingetragen und mir das Bild zugeschickt. Vielen Dank an Roman für diese Fleissaufgabe.

Wetter: warm, sonnig

Heute früh losgefahren, deshalb sind wir schon gegen Mittag in Wasagaming, im Riding Mountain NP. Wir gucken erst mal verwundert, denn hier ist im Nationalpark ein Dorf mit allem was ein Tourist braucht: Cafés, Andenkenläden, Hotels und einen riesigen Campingplatz auf dem auch ein Platz für uns frei ist.
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Das Wetter: immer noch kalt, (10–15 °)geschlossene Wolkendecke.

Auf der Suche nach Fort William. Es wär schon schön, wenn der Reiseführer nicht nur Telefonnummer und Internetadresse angeben würde, im Zeitalter der Navigationsgeräte wäre auch eine einfache Adresse hilfreich (wir haben noch keinen günstigen Anbieter für Telefon und Internet gefunden)
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Wir haben wieder schönes Wetter! Da wir am nächsten Morgen schon früh dran sind, (für uns) gibt’s keine Probleme mit dem Parkplatz. Er ist ganz schön teuer, aber wir könnten den ganzen Tag stehenbleiben. In Quebec (und auch sonst in der Provinz Quebec) hat man den Eindruck, dass man in Frankreich ist.
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Punkt 9:30 Uhr sind wir am Hafen, es ist schönes Wetter. Es gibt zwei Möglichkeiten der Waltouren. Mit dem Schiff oder mit Zodiak, schnelle und wendige Schlauchboote. Da Ludwig fotografieren wollte und er sich das auf den Zodiaks etwas schwierig vorstellte wählte er das Schiff, ich wandere lieber mit Ida am Strand entlang.
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Heute fahren wir als erstes nach Fredericton um bei dem CAA genauere Karten zu holen. Wir wollen vor allem die, bei denen auch die Provincial Parks eingezeichnet sind. Unser Problem ist nämlich dass auf der Strecke unterwegs nie eine Möglichkeit zum Anhalten ist! Kein Seitenweg der nicht an einem Privatgrundstück endet und entlang der Strasse mit unserer Ida zu gehen macht überhaupt keinen Spass! Wir bekommen ganz gutes Kartenmaterial in dem auch kleinere Parks mit Rastplätzen eingezeichnet sind.
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  1. Mai – 19. Mai Cape Brenton, Bay of Fundy

Das Wetter: der starke Wind hat nachgelassen, dafür nieselt es immer noch. Bei der Weiterfahrt auf dem Cabot Trail liegt auch noch Nebel in den Bergen. Es ist eindeutig noch nicht die richtige Jahreszeit für den Cape Brenton NP!! Von der Landschaft sieht man wegen der Wolken nicht viel. Es liegen noch Schneeflecken am Straßenrand und die Vegetation, die im Sommer und Herbst sicher grandios ist, braucht halt noch ein paar Wochen. Dafür gibt es wenigstens noch keine Mücken 😉

Am nächsten Tag legen wir eine größere Strecke zurück. Wir wollen Richtung Fundy NP, außerdem brauchen wir Lebensmittel (was kein Problem ist) und dann auch noch dringend eine Dumping Station (schwieriger). Jeder Wohnmobilfahrer kennt das: braucht man eine, kommt sicher nichts. Wir überlegen schon ob der Hund pupst oder ob es doch der Abwassertank ist.

Wir erreichen am Abend die Hopewell Rocks. Der Park ist noch geschlossen, wir wollen nicht mehr weiterfahren und stellen uns einfach neben den Eingang. Zu Fuß konnte man doch in den Park reingehen und so spazieren wir ganz allein zu den „Flower Pots“. Auch am nächsten Tag sieht man wenig Besucher und wir können in aller Ruhe bei Ebbe an der Küste spazieren. Man sollte nur rechtzeitig wieder zurücksein, denn die Bay of Fundy hat einen enormen Tidenhub.

Da das Wetter wieder schön ist, bleiben wir noch zwei Tage im Fundy NP zum Wandern. Länger geht nicht, weil am Montag Victoria Day ist und ganz Canada auf den Beinen ist. Der Campingplatz ist für die nächsten Tage ausgebucht.

 

Ab jetzt fängt die Reise richtig an. Wir laufen bei dem Leuchtturm von Peggy`s Cove über die Granitfelsen und fahren dann auf der Lighthouse Route über Mahon weiter bis Lunenburg.Die Stadt ist schon 250! Jahre alt. Mir gefallen besonders die bunten ( pink, petrol, rot, gelb, grün..) Holzhäuser. Natürlich liegt es auch daran dass die Sonne scheint. Wir beschließen noch einen Tag zu bleiben, so können wir uns noch erholen, die weitere Route planen und mit Ida den örtlichen Hundeplatz aufzusuchen.

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag fahren wir wieder auf der Küstenstraße zurück. Auf der Strecke waren wir noch im Taylor Head PP.  Ein schöner Strand, aber das Wetter wird wieder schlechter und es bläst ein starker Wind.

 

 

 

Am späten Nachmittag kommen wir in Sherbrooke an. Wir wollten uns das Freilichtmuseum anschauen, aber das macht erst im Juni auf. (Man sollte den Reiseführer genau lesen) Auf dem leeren Parkplatz dürfen wir nicht übernachten, aber ein netter Mann zeigt uns eine schöne Stelle am St Mary´s River. In der Nacht wache ich auf: Es stürmt und regnet wie ich es im Wohnmobil noch nicht erlebt habe. Am nächsten Morgen sieht es etwas besser aus und wir fahren weiter zum Cape Brenton NP. Zwischendurch regnet es, die Wolken hängen ganz tief und wir fragen uns ob das so eine gute Idee war den Cabot Trail zu fahren.

Am Nachmittag sind wir dann am Besucherzentrum in Cheticamp. Alles ist noch ruhig, mir wird erklärt die Saison fängt erst nächste Woche an. Ist auch gut, so brauchen wir auf dem Campingplatz nichts bezahlen und vielleicht ist morgen das Wetter besser.