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  1. Mai – 19. Mai Cape Brenton, Bay of Fundy

Das Wetter: der starke Wind hat nachgelassen, dafür nieselt es immer noch. Bei der Weiterfahrt auf dem Cabot Trail liegt auch noch Nebel in den Bergen. Es ist eindeutig noch nicht die richtige Jahreszeit für den Cape Brenton NP!! Von der Landschaft sieht man wegen der Wolken nicht viel. Es liegen noch Schneeflecken am Straßenrand und die Vegetation, die im Sommer und Herbst sicher grandios ist, braucht halt noch ein paar Wochen. Dafür gibt es wenigstens noch keine Mücken 😉

Am nächsten Tag legen wir eine größere Strecke zurück. Wir wollen Richtung Fundy NP, außerdem brauchen wir Lebensmittel (was kein Problem ist) und dann auch noch dringend eine Dumping Station (schwieriger). Jeder Wohnmobilfahrer kennt das: braucht man eine, kommt sicher nichts. Wir überlegen schon ob der Hund pupst oder ob es doch der Abwassertank ist.

Wir erreichen am Abend die Hopewell Rocks. Der Park ist noch geschlossen, wir wollen nicht mehr weiterfahren und stellen uns einfach neben den Eingang. Zu Fuß konnte man doch in den Park reingehen und so spazieren wir ganz allein zu den „Flower Pots“. Auch am nächsten Tag sieht man wenig Besucher und wir können in aller Ruhe bei Ebbe an der Küste spazieren. Man sollte nur rechtzeitig wieder zurücksein, denn die Bay of Fundy hat einen enormen Tidenhub.

Da das Wetter wieder schön ist, bleiben wir noch zwei Tage im Fundy NP zum Wandern. Länger geht nicht, weil am Montag Victoria Day ist und ganz Canada auf den Beinen ist. Der Campingplatz ist für die nächsten Tage ausgebucht.

Am 18.April der Dienstag nach Ostern fuhr ich mit meiner Tochter in unserem Wohnmobil bei richtigem April Wetter nach Berlin. Nachdem ich rund eine Stunde einen Parkplatz suchte reichte es gerade noch um uns in der Kneipe nebenan die zweite Halbzeit vom Viertelfinal-Rückspiel von FC Bayern bei Real Madrid anzusehen. Es war ein spannendes Spiel aber es ging unglücklich verloren. Am nächsten Tag nach einem gemütlichen Frühstück startete ich bei besserem Wetter alleine weiter nach Hamburg um unserer Wohnmobil dort im Hafen abzugeben. Ich kam um rund 14 Uhr an und meldete mich, ordnungsgemäß mit Warnweste bekleidet im Hafenbüro an. Dort wurden die Fahrzeugpapiere in den Computer eingegeben und festgestellt dass unser Wohnmobil nicht angemeldet ist. Nach kurzen Rückruf bei Seabridge wurde das Problem schnell aufgeklärt. Ein Zahlendreher bei der Eingabe der Fahrgestellnummer. Dies wurde schnell korrigiert und die weitere Übergabe ging recht zügig voran. Das Wohnmobil wurde noch kurz von aussen inspiziert und dann stand es da neben weiteren unterschiedlichen teils recht abenteuerlichen Fahrzeugen bereit für den Transport nach Halifax Canada.

Kurz bevor ich das Hafengelände verlassen hatte, bekam ich von Seabridge eine Mail mit der Nachricht dass unser Frachter die ATLANTIC CARIER mit vier Tagen Verspätung in Hamburg ankommt und die vermutlich neue Ankunft in Canada zwei Tage später als geplant sein wird. Das geht ja schon gut los.

Mittlerweile 8. Mai ist das Wohnmobil auf der ATLANTIC CARTIER Richtung Halifax unterwegs. Wir haben die ersten Übernachtungen und den Mietwagen für die Fahrt zum Flughafen Frankfurt bzw. in Halifax gebucht.

Die Spannung steigt!

 

 

Das sind wir

Uli-auf-Reisen

das sind wir

Uschi

Ludwig

Ida

die nun gemeinsam auf große Reise nach Canada, USA und eventuell nach Mexico gehen.

Wir starten am 10.Mai 2017 an der Ostküste von Canada, queren Canada bis zur Westküste um dann weiter Richtung Norden nach Alaska zu fahren. Von Alaska geht es wieder nach Süden bis zur USA an der Küste entlang, zu den Nationalparks in Utah. Wenn es zeitlich ausreicht wollen wir noch bis zur Baja California in Mexiko kommen.