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Heute fahren wir als erstes nach Fredericton um bei dem CAA genauere Karten zu holen. Wir wollen vor allem die, bei denen auch die Provincial Parks eingezeichnet sind. Unser Problem ist nämlich dass auf der Strecke unterwegs nie eine Möglichkeit zum Anhalten ist! Kein Seitenweg der nicht an einem Privatgrundstück endet und entlang der Strasse mit unserer Ida zu gehen macht überhaupt keinen Spass! Wir bekommen ganz gutes Kartenmaterial in dem auch kleinere Parks mit Rastplätzen eingezeichnet sind.
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  1. Mai – 19. Mai Cape Brenton, Bay of Fundy

Das Wetter: der starke Wind hat nachgelassen, dafür nieselt es immer noch. Bei der Weiterfahrt auf dem Cabot Trail liegt auch noch Nebel in den Bergen. Es ist eindeutig noch nicht die richtige Jahreszeit für den Cape Brenton NP!! Von der Landschaft sieht man wegen der Wolken nicht viel. Es liegen noch Schneeflecken am Straßenrand und die Vegetation, die im Sommer und Herbst sicher grandios ist, braucht halt noch ein paar Wochen. Dafür gibt es wenigstens noch keine Mücken 😉

Am nächsten Tag legen wir eine größere Strecke zurück. Wir wollen Richtung Fundy NP, außerdem brauchen wir Lebensmittel (was kein Problem ist) und dann auch noch dringend eine Dumping Station (schwieriger). Jeder Wohnmobilfahrer kennt das: braucht man eine, kommt sicher nichts. Wir überlegen schon ob der Hund pupst oder ob es doch der Abwassertank ist.

Wir erreichen am Abend die Hopewell Rocks. Der Park ist noch geschlossen, wir wollen nicht mehr weiterfahren und stellen uns einfach neben den Eingang. Zu Fuß konnte man doch in den Park reingehen und so spazieren wir ganz allein zu den „Flower Pots“. Auch am nächsten Tag sieht man wenig Besucher und wir können in aller Ruhe bei Ebbe an der Küste spazieren. Man sollte nur rechtzeitig wieder zurücksein, denn die Bay of Fundy hat einen enormen Tidenhub.

Da das Wetter wieder schön ist, bleiben wir noch zwei Tage im Fundy NP zum Wandern. Länger geht nicht, weil am Montag Victoria Day ist und ganz Canada auf den Beinen ist. Der Campingplatz ist für die nächsten Tage ausgebucht.

 

Ab jetzt fängt die Reise richtig an. Wir laufen bei dem Leuchtturm von Peggy`s Cove über die Granitfelsen und fahren dann auf der Lighthouse Route über Mahon weiter bis Lunenburg.Die Stadt ist schon 250! Jahre alt. Mir gefallen besonders die bunten ( pink, petrol, rot, gelb, grün..) Holzhäuser. Natürlich liegt es auch daran dass die Sonne scheint. Wir beschließen noch einen Tag zu bleiben, so können wir uns noch erholen, die weitere Route planen und mit Ida den örtlichen Hundeplatz aufzusuchen.

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag fahren wir wieder auf der Küstenstraße zurück. Auf der Strecke waren wir noch im Taylor Head PP.  Ein schöner Strand, aber das Wetter wird wieder schlechter und es bläst ein starker Wind.

 

 

 

Am späten Nachmittag kommen wir in Sherbrooke an. Wir wollten uns das Freilichtmuseum anschauen, aber das macht erst im Juni auf. (Man sollte den Reiseführer genau lesen) Auf dem leeren Parkplatz dürfen wir nicht übernachten, aber ein netter Mann zeigt uns eine schöne Stelle am St Mary´s River. In der Nacht wache ich auf: Es stürmt und regnet wie ich es im Wohnmobil noch nicht erlebt habe. Am nächsten Morgen sieht es etwas besser aus und wir fahren weiter zum Cape Brenton NP. Zwischendurch regnet es, die Wolken hängen ganz tief und wir fragen uns ob das so eine gute Idee war den Cabot Trail zu fahren.

Am Nachmittag sind wir dann am Besucherzentrum in Cheticamp. Alles ist noch ruhig, mir wird erklärt die Saison fängt erst nächste Woche an. Ist auch gut, so brauchen wir auf dem Campingplatz nichts bezahlen und vielleicht ist morgen das Wetter besser.

Wir haben noch gemütlich gefrühstückt, da kam die Mail vom Spediteur dass wir unser Womo schon heute abholen können. Also alles schnell packen und ab zum Spediteur um die Papiere zu holen (verflixt, ich kenn mich mit dem Navi nicht aus) weiter zum Zoll, Papiere abstempeln lassen, dann zum Hafen. Dort bekommen wir unser Womo, alles ist in Ordnung, kein Kratzer und auch innen ist alles in Ordnung. Nur die Halterung fürs Nummernschild ist kaputt, das wird halt mit Panzertape befestigt. Dann nur noch zum Flughafen zurück um das Leihauto abgeben.

Es ist schon Nachmittag, wir brauchen noch Vorräte (und zwar alles) Gas und der Wassertank muß auch noch aufgefüllt werden. Also zum nächsten Walmart. Ludwig kümmert sich um die Gasflasche, ich um die Lebensmittel. Alles von der Einkaufsliste hab ich nicht gefunden und die Preise (besonders bei Milch und Gemüse) sind viel höhen als bei uns. Bei einer Tankstelle konnten wir noch die leere Gasflasche gegen eine volle tauschen und bekamen auch noch Wasser. Fertig!

Zum Übernachten fahren wir nur noch nach Peggy`s Cove an die Küste, da fahren nämlich alle hin.

Auf dem Parkplatz übernachten wir.

Hier sind die ersten Bilder unserer Reise: Gallerie Peggys Cove

 

Juhu wir sind in Kanada!           

Es hat alles gut geklappt, bis auf den zähfließenden Verkehr auf der Autobahn und dann war noch ein Stau… Wir waren trotzdem pünktlich beim Check-in. Haben alles erledigt, dann dürfen wir noch mit Ida spazierengehen. Wir kommen wieder zurück aber dann wurde es schwierig: Es kam keiner vom Sicherheitsdienst um den Käfig zu kontrollieren. Ich frage nach, „es kommt schon jemand“ die Zeit vom Boarding  ist schon abgelaufen, ich werde „leicht“ nervös, endlich kommt jemand, schaut den Käfig nur kurz an und genehmigt ihn. Ida ist froh dass sie in den Käfig darf, wir eilen zum Sicherheitscheck und nun geht es für uns alle los.

Der Flug war zum Glück ganz ruhig, in Halifax lief alles problemlos und Ida hatte den Flug gut überstanden. Nachdem wir unseren Mietwagen hatten konnten wir zu unserer Unterkunft fahren.  Nach der Ortszeit war es erst 7 pm, ich war hundemüde.

Am 18.April der Dienstag nach Ostern fuhr ich mit meiner Tochter in unserem Wohnmobil bei richtigem April Wetter nach Berlin. Nachdem ich rund eine Stunde einen Parkplatz suchte reichte es gerade noch um uns in der Kneipe nebenan die zweite Halbzeit vom Viertelfinal-Rückspiel von FC Bayern bei Real Madrid anzusehen. Es war ein spannendes Spiel aber es ging unglücklich verloren. Am nächsten Tag nach einem gemütlichen Frühstück startete ich bei besserem Wetter alleine weiter nach Hamburg um unserer Wohnmobil dort im Hafen abzugeben. Ich kam um rund 14 Uhr an und meldete mich, ordnungsgemäß mit Warnweste bekleidet im Hafenbüro an. Dort wurden die Fahrzeugpapiere in den Computer eingegeben und festgestellt dass unser Wohnmobil nicht angemeldet ist. Nach kurzen Rückruf bei Seabridge wurde das Problem schnell aufgeklärt. Ein Zahlendreher bei der Eingabe der Fahrgestellnummer. Dies wurde schnell korrigiert und die weitere Übergabe ging recht zügig voran. Das Wohnmobil wurde noch kurz von aussen inspiziert und dann stand es da neben weiteren unterschiedlichen teils recht abenteuerlichen Fahrzeugen bereit für den Transport nach Halifax Canada.

Kurz bevor ich das Hafengelände verlassen hatte, bekam ich von Seabridge eine Mail mit der Nachricht dass unser Frachter die ATLANTIC CARIER mit vier Tagen Verspätung in Hamburg ankommt und die vermutlich neue Ankunft in Canada zwei Tage später als geplant sein wird. Das geht ja schon gut los.

Mittlerweile 8. Mai ist das Wohnmobil auf der ATLANTIC CARTIER Richtung Halifax unterwegs. Wir haben die ersten Übernachtungen und den Mietwagen für die Fahrt zum Flughafen Frankfurt bzw. in Halifax gebucht.

Die Spannung steigt!

 

 

Das sind wir

Uli-auf-Reisen

das sind wir

Uschi

Ludwig

Ida

die nun gemeinsam auf große Reise nach Canada, USA und eventuell nach Mexico gehen.

Wir starten am 10.Mai 2017 an der Ostküste von Canada, queren Canada bis zur Westküste um dann weiter Richtung Norden nach Alaska zu fahren. Von Alaska geht es wieder nach Süden bis zur USA an der Küste entlang, zu den Nationalparks in Utah. Wenn es zeitlich ausreicht wollen wir noch bis zur Baja California in Mexiko kommen.